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tes Kapitel.
chnitt.Die deut
che Sprache hat dieß be
onders, daß in
elber mehr Hauptwörter in ein Wort zu
ammengefügt werden; wie Handwerksmann. Im Windi
chen i
t dieß überaus
elt
am. Wo al
o im Deut
chen zwey Hauptwörter bey
amm
tehen, muß im Windi
chen dere eines in die 2. Endung kommen, oder an
tatt de
en ein Beywort gemacht werden, welches letztere üblicher i
t. Z. B. Der Stadtrichter, mie
tni
odnik oder
odnik tega me
ta. Das Rathhaus,
vitna hi
ha, hi
ha tega
vita oder
vituvanja. Man könnte etwann
agen: rokodelauz, ein Handwerker, u. d. Die Kroaten
ind hierinnen freygebiger.
chen bey zweyen Hauptwörtern, wo ein Lob, Tadel oder Maaß bedeutet wird, eines mit dem Vorworte von ge
etzt i
t, kömmt es im Windi
chen in die 2. End. Z. B.
En mosh velikega boga
tva, ni
ke po
tave, ein Mann von gro
em Reichthume, niederer Statur.
Ena
hirjava treh pedi, eine Breite von dreyen Spannen.
teht.
Ein Stück Flei
ch, en ko
s me
a.
Gebet mir Brod und Wa
er, daite mi kruha inu vode.
Ein Viertl Wein, en
htertez vina.
In andern geht dieß doch nicht, obwohl das Hauptwort ledig
teht. Z. B.
Was träg
t? Wa
er, kai no
i
h? vodo.
Ich habe nicht Schmalz,
ondern Eyer, jes nemam ma
lu, temuzh jaize.
Wenn es heißt: ich habe weder Feuer noch Licht; kann man machen:
Jes nemam ognja bol luzhi, und auch jes nemem oginj bol luzh.
Es i
t kein Platz, ni pre
tora oder ni pre
tor.
ich allzeit nur der einf. Zahl zu gebrauchen. Sie
ind gleich der unbe
timmten Art im Deut
chen, wenn
elbe als ein Hauptwort gebraucht wird; wie to shelenje, das Verlangen; to pitje, das Trinken. Solche haben al
o auch keine vielfache, weder zweyfache Zahl. Wenn es doch hieße: zwey oder drey Hoffnungen
ind leer gewe
en; kann man
agen: dvoinu ali troinu vupanje je prasnu bilu.