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ter Theil.
tes Kapitel.
en und Schreiben.Sowohl zum Le
en, als zum Schreiben braucht man forderi
t das Kenntniß der Buch
taben. Derer haben die Windi
chen 23. wie
ie hier in gro
er und kleiner Figur
tehen, und nennen
ie mit dem darunter ge
etzen Laute, wie:
A a, B b, C c, D d, E e, F f, G g, H h,
a, be, ce, de, e, ef, ge, ha,
I i, J j, K k, L l, M m, N n, O o, P p,
i, je, ka, el, em, en, o, pe,
R r, ,S
, S s, T t, U u, V v, Z z.
er, eß,
e, te, u, ve, zet.
Unter die
en Buch
taben
ind 5. Selb
tlauter: a, e, i, o, u. Die übrigen
ind Mitlauter. Aus den Selb
tlautern ent
tehen folgende Doppellauter: ai, au, ei, eu, ie, iu, oi, ou, ui, ieu. Das b lautet im Windi
chen allzeit natürlich und linder als das p; darum muß brada nicht
o hart ge
prochen werden, wie im Deut
chen Bart.
Das c kann man nur zu fremden Wörtern mit dem bey den Deut
chen und Lateinern üblichen Laute brauchen.
Das e hat einen dreyfachen Laut: einen natürlichen mit mehr offenem Munde; wie jes grem, ich gehe: einen
charfen; wie je
ti, e
en: einen
tummen; wie mersati, verdrießen.
Das h wird allzeit rauch ausge
prochen, wie bey den Deut
chen das ch.
Das o hat einen zweyfachen Laut: einen höhern mit etwas ge
chlo
enem Munde, und einen niedern mit mehr offenem Munde; wie od tod, von dannen.
Das gro
e ,S und kleine
muß von dem gro
en S und kleinem s in der Aus
prache genaue
t unter
chieden werden, weil
ie ganz ver
chiedene Buchstaben
ind. Das er
te hat allzeit einen
charfen Laut; wie ,Sam
ebe,
ich
elb
t: das zweyte einen ganz linden; wie kasati, wei
en. Wenn das
am Ende eines Wortes zu
tehen kömmt, nimmt es ein s an; wie na
s, uns. Son
t i
t es in der windi
chen Schrift nicht nöthig den nämlichen Buch
taben zu verdoppeln außer der Zu
ammenfügung mehrer Wörtlein in eines; wie odderhim, ich halte ab.
Das v wird allzeit ganz lind, fa
t wie ein offenes u ausge
prochen; wie vert, Garten.
Die andern Buch
taben klingen wie bey den Deut
chen. In der Zu
ammen
etzung bekommen doch folgende einen be
ondern Klang.
Das nj wird zu
amm in einer Sylbe ausge
prochen
o, daß das n nicht voll
tändig klingt,
ondern mit etwas an
to
ender Zunge; wie nja djanje,
ein Thun. In dem Vorworte vun behält das n auch nach dem j
einen natürlichen Laut; wie vunjemati, ausnehmen, weil das n zur er
ten Sylbe gehört, das j zur zweyten.
,Sh,
h wird
charf und rauch ausge
prochen; wie im Deut
chen Sch:
hilu, Schu
terahle.
Sh, sh klingt viel weicher und linder; wie shena, Weib: shliza, Löffel.
Das zh hat einen Klang, wie im Deut
chen das T
ch; al
o Zhernizhe, T
cherberg.
Die
e vier mit einem Apo
troph bezeichneten Buch
taben h', k', s', v' werden in der Aus
prache nur zur darauffolgenden Sylbe genommen; wie h' Zirkvi, zur Kirche.
Das s' wenn es
teht vor dem f, k, p, t, wird um etwas
chärfer ausge
prochen; wie s' tebo, mit dir;
on
t aber ganz lind; s' volo, mit Willen.